Der Künstlerort
Künstlerorte machen sichtbar, dass Kunst nicht im luftleeren Raum entsteht, sondern aus dem Zusammenspiel von Ort, Zeit, Wahrnehmung und gelebtem Leben.

"Seit vielen Jahren lebe und arbeite ich am Chiemsee. Die Landschaft, das wechselnde Licht, die Jahreszeiten und die Stille des Ortes begleiten die tägliche Arbeit und prägen die Wahrnehmung, aus der die Blätter hervorgehen."
Das Wohnatelier verbindet Kunst und Alltag. Die Bilder hängen nicht in einer Ausstellung. Sie leben im Raum zwischen Büchern, Keramiken, Gesprächen, Mahlzeiten und den Spuren eines gelebten Lebens. Hier entstehen die Arbeiten von Tage und Zeichen. Hier werden sie betrachtet, hinterfragt, verworfen und weitergeführt.
Wer die Arbeiten kennt, begegnet an diesem Ort ihrem Ursprung. Nicht dem Ursprung einer einzelnen Idee, sondern dem Zusammenhang aus Raum, Zeit, Landschaft und täglicher Praxis, aus dem die Serie hervorgeht.

Künstlerorte hatten in der klassischen Moderne eine besondere Bedeutung. Wir denken an Paul Cézanne und Aix-en-Provence oder Claude Monet und Giverny.
"Besonders beeindruckend hat mich das Wohnatelier von Alberto Giacometti in Paris."
Sie erzählen nicht nur von Werken, sondern von den Bedingungen ihres Entstehens. Sie machen sichtbar, dass Kunst nicht unabhängig von ihrem Ort entsteht.

Das Wohnatelier kann für einige Tage bewohnt werden.
Für einige Tage an einem Ort zu leben, der von Kunst geprägt ist und aus dem die Arbeiten von Tage und Zeichen hervorgehen. Dieses Angebot ist Teil des Kunstverständnis von Gregor Stehle. Kunst ist Beziehung und wir sind ein Teil von Ihr.
Eine Reise an den Ursprung der Arbeiten. → Zur Buchung

