Gregor Stehle

Gregor Stehle ist ein in Deutschland geborener Künstler. Er lebt derzeit am Chiemsee. Er bewegt sich auf den Feldern der Malerei, Skulptur, Installation und Fotografie. Er versteht seine Kunst als eine ontologische Auseinandersetzung mit dem "in-der-Welt-sein". Was er als  Raum-seins künstlerisch erforscht. Tage und Zeichen ist somit eine Malerei  der Raumbildung durch Beziehung. Beziehung zur Atmosphäre des Tages, zur körperlichen Präsenz, zum Raum-sein selbst. 

Diese Arbeitsweise führt zu kraftvollen und zugleich stillen Bildern, die den Betrachter in einen offenen Raum der Wahrnehmung einladen. Stehles Malerei ist nicht dekorativ, sondern existenziell – ein Ausdruck von Präsenz, Unmittelbarkeit und Beziehung. 

Seine Werke wurden in Galerien und Museen in Deutschland, Frankreich, den USA, Japan, Finnland und anderen Ländern gezeigt und befinden sich in privaten wie öffentlichen Sammlungen im In- und Ausland. Er nahm teil an Internationale Ausstellungen in institutionellen Häusern. 

Durch ihre radikale Reduktion und die unmittelbare Geste berühren Stehles Arbeiten eine zeitlose Dimension, die weit über kunsthistorische Bezüge hinausgeht und doch in einen lebendigen Dialog mit Bewegungen der abstrakten und gestischen Malerei tritt.

Gregor Stehle versteht Kunst als Erkenntnisweg – als eine Form der Auseinandersetzung mit dem Sein und dem Sein-im Sein, dem Da-sein, der Zeit in Bewegung und dem Verhältnis From und Leere. Seine Werke sind Einladungen zum Verweilen und zur kontemplativen Wahrnehmung.

Gregor Stehle steht in einem kunsthistorischen Zusammenhang mit Lucio Fontana, Antoni Tàpies, den deutschen Neoexpressionisten, der Konzeptkunst, Barnett Newman, Cy Twombly, Robert Ryman sowie dem philosophischen Denken von Martin Heidegger, Hermann Schmitz, Nagarjuna und zeitgenössischen Denkern wie Peter Sloterdijk und Boris Groys und Francois Jullient.