Warum Papier?
Ich arbeite auf Papier, weil es Zeichnung, Skizze und Fragment bleibt. Es behauptet nicht, ein abgeschlossenes Bild zu sein. Gerade diese Offenheit interessiert mich.
Papier besitzt kein eindeutiges Vorne und Hinten. Beide Seiten gehören zum Blatt. Es knittert, wellt sich, faltet sich und trägt die Spuren seiner Geschichte. Es lebt.
Papier ist für mich zugleich Buch. Blatt für Blatt entsteht eine Folge von Zeichen. Jedes Blatt steht für sich und verweist zugleich auf die anderen. So wächst das Werk nicht als einzelnes Bild, sondern als fortlaufende Sammlung., die lesbar wird, weil sie in Beziehung steht.


