Ausstellungsverzeichnis
1992–1999 Studium an der Akademie der bildenden Künste Karlsruhe
1999 Meisterklasse bei Prof. Harald Klingelhöller
2000 a space in a space in a space in Kooperation mit dem ZKM und der Akademie Karlsruhe
2001 Gravity City, International Media Art Award, mit Philip Pocock, ZKM, Karlsruhe
2001 H|U|M|B|O|T (A History of Grey & Mamcam) mit Philip Pocock, Daniel Burckhardt und anderen, Museum de l´ art contemporain, St. Etienne, France.
2001 H|U|M|B|O|T (Trilogy, The Thing about Plastic) mit Philip Pocock , Staatsgalerie Stuttgart.
2002 Unmovie (Wall-Image ) mit Philip Pocock, Future Cinema Ausstellung, ZKM Karlsruhe.
2003 Unmovie (Fountain-Image) mit Philip Pocock, From Time-Base to Database, Kurator: Margit Rosen, Lotringer13, München
2003 Unmovie (Stand-In and Tincam) mit Philip Pocock, Critical Conditions: Information Atmospheres and Event Scenes, Kurator: Timothy Druckrey, Wood Street Galleries, Pittsburgh, US.
2003 Unmovie (Two Tourists) mit Philip Pocock, Future Cinema, IC Tokyo.
2003–2004 Dozentur für Malerei an der Hochschule Pforzheim
2004 Unmovie (Open Tea House) mit Philip Pocock, Ausstellung: Feelings Are Always Local , DEAF Dutch Electronic Art Festival, V2, Rotterdam.
2005 Unmovie (How to Make Your Corner Mandala) mit Philip Pocock, Oboro Gallery, Montreal.
2001–2004 Internationale Kooperationen und Teilnahme an Museumsausstellungen und Galerien
2005–2015 Klosterstudium des Zen-Buddhismus
Seit 2015 wieder in Deutschland, Karlsruhe und Chiemsee
2020 Gründer und Leiter des Stefan-Holzmüller-Archivs und -Nachlasses www.stefanholzmüller.de
2025 Gruppen-Ausstellung konsum163, München
Teilnahme an der Kulturmeile Grötzingen
Teilnahme an der Gruppenausstellung Dulach Cap-Markt
Teilnahme an der Messe Paper Position Wien
2026 Solo-Ausstellung Galerie konsum163, München
Quelle: Kay Bletschke, München, 2026
Text zur Ausstellung
Gregor Stehles Arbeiten entstehen aus einer Haltung der Reduktion und Aufmerksamkeit. Ihn interessiert der Moment, in dem Gestus, Farbe, Leere und Raum miteinander in Beziehung treten.
Seine Arbeiten verweisen nicht auf etwas. Sie erzählen keine Geschichten. Sie machen erfahrbar, dass etwas da ist und wie es gegenwärtig wird. Farbe, Leere und Material tragen eine intime Präsenz: Betroffenheit, leibliche Gegenwart, Befindlichkeit — und etwas vom Moment ihres Entstehens.
Knicke, Risse, Flecken und Arbeitsspuren werden nicht verborgen. Sie bilden eine Patina des Lebens und Entstehens. Das Material bleibt sichtbar. Die Malerei bleibt Material. Die großen Wandarbeiten sind aus einzelnen Blättern zusammengesetzt, mit Tape verbunden. Papier hat ein Eigenleben. Es nimmt Berührung an, zeigt Falten, Spannungen und Spuren. Das Tape gehört zur Arbeit: als einfache, situative, improvisierte Verbindung. Größe entsteht hier nicht dadurch, dass sie dargestellt wird. Sie entsteht durch das, was offen bleibt: durch Weglassen, Andeuten, Übergänge und Leere. Das Ganze zeigt sich nicht vollständig. Es wird im Sehen ergänzt und bleibt luzide.
Das große Bild entsteht im Dazwischen, im Dazwischen entsteht Präsenz. Präsenz hat keine Form.
Preisliste
Künstlergespräch
Während des Ausstellungszeitraums, biete ich Ihnen gerne ein persönliches Künstlergespräch an. Bitte kontaktieren Sie mich, um einen Termin zu vereinbaren. Tel: 015205188888 email: studio@gregorstehle.net

