Fine-Art-Prints – geteilte Gegenwärtigkeit

Die Originale entstehen als Einzelstücke. Die Fine-Art-Prints folgen dem Gedanken des Teilens.

Was auf einem einzelnen Blatt begann, kann auf diese Weise in weitere Räume und Lebenszusammenhänge gelangen. Nicht als Ersatz für das Original, sondern als Möglichkeit, eine Arbeit mit anderen Menschen zu teilen.

Die Arbeiten entstehen aus einfachen Materialien und einer offenen Praxis. Ihre Bedeutung liegt nicht allein in ihrer Seltenheit, sondern in der Begegnung, die sie ermöglichen.

So versteht sich der Fine-Art-Print nicht als Kopie, sondern als Fortsetzung. Eine Arbeit verlässt ihren ursprünglichen Entstehungsort und setzt ihre Geschichte an einem anderen Ort fort.

Was geteilt wird, ist nicht nur das Objekt. Was geteilt wird, ist eine Erfahrung von Atmosphäre, Gegenwärtigkeit und Beziehung.

untitled, AV-P-Nr.067

Museumsqualität

Alle Prints werden auf hochwertigen, alterungsbeständigen Papieren mit pigmentierten Tinten gefertigt. Die verwendeten Materialien entsprechen professionellen Archiv- und Museumsstandards.

Print on Demand

Die Fine-Art-Prints im Print-on-Demand-Verfahren sind nicht limitiert und nicht signiert. Sie ermöglichen einen offenen Zugang zu ausgewählten Arbeiten und werden erst nach Bestellung hochwertig produziert.

Editionen

Unabhängig davon entstehen limitierte Editionen. Diese werden in festgelegter Auflage produziert, vom Künstler signiert und entsprechend dokumentiert. Für jede Edition gelten die jeweils angegebenen Angaben zu Format, Auflage und Ausführung.

Versand

Die Arbeiten werden sorgfältig verpackt und weltweit versendet. Der Versand erfolgt mit besonderer Aufmerksamkeit für den Schutz der Werke während des Transports.

Persönlicher Kontakt

Bei Fragen zu Werken, Formaten oder Bestellungen freue ich mich über Ihre Nachricht. Anfragen werden in der Regel innerhalb von 24 Stunden beantwortet.

Original und Print

Das Original bleibt ein einzigartiges Werk. Der Fine-Art-Print eröffnet eine andere Form der Begegnung mit dem Bild. Er macht eine Arbeit zugänglich, ohne seinen Charakter zu verlieren.

Geteilte Gegenwärtigkeit bedeutet: Ein Bild entsteht an einem Ort und wirkt an einem anderen weiter.


 

 


Text zur Ausstellung

Gregor Stehles Arbeiten entstehen aus einer Haltung der Reduktion und Aufmerksamkeit. Ihn interessiert der Moment, in dem Gestus, Farbe, Leere und Raum miteinander in Beziehung treten.

Seine Arbeiten verweisen nicht auf etwas. Sie erzählen keine Geschichten. Sie machen erfahrbar, dass etwas da ist und wie es gegenwärtig wird. Farbe, Leere und Material tragen eine intime Präsenz: Betroffenheit, leibliche Gegenwart, Befindlichkeit — und etwas vom Moment ihres Entstehens.

Knicke, Risse, Flecken und Arbeitsspuren werden nicht verborgen. Sie bilden eine Patina des Lebens und Entstehens. Das Material bleibt sichtbar. Die Malerei bleibt Material. Die großen Wandarbeiten sind aus einzelnen Blättern zusammengesetzt, mit Tape verbunden. Papier hat ein Eigenleben. Es nimmt Berührung an, zeigt Falten, Spannungen und Spuren. Das Tape gehört zur Arbeit: als einfache, situative, improvisierte Verbindung. Größe entsteht hier nicht dadurch, dass sie dargestellt wird. Sie entsteht durch das, was offen bleibt: durch Weglassen, Andeuten, Übergänge und Leere. Das Ganze zeigt sich nicht vollständig. Es wird im Sehen ergänzt und bleibt luzide.

Das große Bild entsteht im Dazwischen, im Dazwischen entsteht Präsenz. Präsenz hat keine Form.

Preisliste

Künstlergespräch

Während des Ausstellungszeitraums, biete ich Ihnen gerne ein persönliches Künstlergespräch an. Bitte kontaktieren Sie mich, um einen Termin zu vereinbaren. Tel: 015205188888 email: studio@gregorstehle.net